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Merck Q3-Zahlen besser als erwartet


27.10.2011
Bankhaus Lampe

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Leslie Iltgen, Analystin vom Bankhaus Lampe, stuft die Aktie von Merck (ISIN DE0006599905 / WKN 659990) unverändert mit "halten" ein.

Die Ergebnisse für das dritte Quartal seien teilweise besser ausgefallen als erwartet. Das organische Umsatzwachstum habe bei knapp 7% gelegen.

Getrieben worden sei das Top-Line-Wachstum im Wesentlichen durch die Bereiche Merck Serono und Millipore. Bei Merck Serono habe das organische Wachstum bei 9% gelegen und bei Millipore bei +7%. Aus geographischer Sicht habe Merck insbesondere von einem dynamischen Wachstum in Asien bzw. den Emerging Markets (+12% organisches Umsatzwachstum) aber auch in den USA (+13% organisches Umsatzwachstum) profitiert.


Das operative Ergebnis sei durch negative Währungseffekte (insbesondere des Schweizer Franken), höheren Forschungs- und Entwicklungsausgaben für diverse Projekte in der späten Phase der Entwicklung aber auch durch eine schwächere Performance des Materials-Bereichs wegen insgesamt schwächerer Nachfrage bei Pigments und eines zunehmenden Wettbewerbs bei Liquid Crystals belastet gewesen. Das höher als erwartet ausgefallene Nettoergebnis liege mitunter in einem positiven einmaligen Steuereffekt begründet. Die Guidance für das Gesamtjahr sei bestätigt worden. Demnach gehe das Management unverändert von Umsätzen in Höhe von 10 bis 10,2 Mrd. Euro und einem operativen Ergebnis in Höhe von rund 1 Mrd. Euro aus.

Nach Ansicht der Analysten gebe es trotz der besser als erwartet ausgefallenen Ergebnisse keinen Grund zur Euphorie. Ihre Schätzungen hätten sie im Nachgang zwar etwas nach oben angepasst wie auch ihr Kursziel basierend auf ihrem DCF-Modell. Die Nachfrageschwäche im Materialsbereich dürfte jedoch weiter anhalten. Die Einführung wirklicher Innovationen durch das Unternehmen, um dem entgegenzuwirken, sei kurzfristig nicht in Sicht. Die vollständige Integration von Millipore werde ebenfalls noch Zeit und Managementkapazitäten in Anspruch nehmen und im Pharmabereich habe Merck zuletzt mit einigen Rückschlägen (bspw. Entwicklungsstopp bei Cladribin, Erbitux Umsatzschwäche, Wettbewerbsdruck in Japan bei Avastin) zu kämpfen gehabt, die erst noch kompensiert werden müssten.

Das Anlageurteil der Analysten vom Bankhaus Lampe für die Merck-Aktie bleibt "halten". Das Kursziel werde von 59,00 Euro auf 64,00 Euro angehoben. (Analyse vom 27.10.2011) (27.10.2011/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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